Vom Druck bis zum fertigen Buch.
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Der Buchdruck – eine nicht mehr wegzudenkende Möglichkeit, Informationen für die Nachwelt zu erhalten. Sei es, um kulturelle, wissenschaftliche oder anderweitige Erkenntnisse festzuhalten – oder um liebevoll verfasste Geschichten mit seinen Mitmenschen zu teilen. Und obwohl in der heutigen Zeit immer mehr auf die Technik zurückgegriffen wird (wozu die heutige Buchdruck Software allerdings auch zählt), anstatt die Nase in ein gutes Buch oder Lexikon zu stecken, bleibt uns Menschen die Buchdruck Erfindung eine stets bedeutende Möglichkeit, Worte für die Ewigkeit zu erhalten.
Die Geschichte des Buchdrucks geht weit in die Vergangenheit zurück. Der Buchdruck im Mittelalter stellt dabei nicht den Beginn dar. Schon aus der Antike ist uns bekannt, dass die Menschheit sich Nachrichten über diverse Schriftzeichen vermittelt hat. Zwar ist jedem von uns das Papyrus ein Begriff, mit dem die alten Ägypter Informationen via Feder zu Papier brachten, doch belegen bereits Funde innerhalb von babylonischen Gräbern, dass die Menschheit frühzeitig durch das Einprägen der Inschriften ihr Wissen für spätere Generationen erhielten. Die Buchdruck Erfindung lässt sich also in den Hochkulturen vergangener Zeiten festmachen. Ein gutes Beispiel stellen hierfür die alten Athener dar, welche mit dünnen Kupferplatten ihre Landkarten gravierten. Und reiche Römer, die es sich leisten konnten, überreichten ihren Sprösslingen teuer hergestellte Alphabete zur Erleichterung des Lesenlernens. (Für ein Buchdruck Referat etwa sollten diese Fakten durchaus bedacht werden.)
Bereits im Jahr 581 wurde im alten China ein Vorgänger des uns bekannten Verfahrens zum herstellen von Büchern erfunden – der Holztafeldruck. Der Buchdruck war in dieser Form jedoch sehr aufwendig, da die Holzschnitte meist nur ein- bis zweimal verwendet werden konnten und ihre Anfertigung viel Zeit in Anspruch nahm. Einen Fortschritt machte um 1232 Korea, indem dort die vermutlich ersten aus Metall bestehenden Lettern entwickelt wurden. Dennoch waren die Buchdruck Kosten so immens, dass Bücher nicht für jeden Menschen erschwinglich waren.
Die Buchdruck Erfindung in Europa war derweil im Rückstand. Der Buchdruck im Mittelalter konzentrierte sich zunächst auf eine andere Stempeltechnik, die der Allgemeinheit nicht zugänglich war. In Klöstern und Kirchen wurden sogenannte Buchstabenziegel verwendet – meist Ziegel, Kacheln oder Fliesen, deren Arbeitsreihenfolge umgekehrt zum uns heute bekannten Druck verläuft. Durch die Kreuzzüge wurde das sogenannte Laienpublikum jedoch aufmerksam auf diese Möglichkeit, Nachrichten zu übermitteln – selbst, wenn das Interesse sich der Verständlichkeit halber eher auf bildliche Darstellung konzentrierte. Die Geschichte des Buchdrucks schritt etwas voran. Mit dem immer mehr anwachsenden Interesse entwickelte sich der Buchdruck im Mittelalter zumindest in geringem Umfang auf reine Schriftbände hinaus, welche mit dünnen Metaltafeln bedruckt wurden. Dennoch wurde aufgrund des schnellen Verschleißes der Druckobjekte schlussendlich auf Holztafeln umgesattelt, um diverse Buchdruck Kosten einzusparen, weil weder Herstellung noch die Bände selbst günstig waren. (Ein jedes Buchdruck Referat sollte umfassend über damalige Verhältnisse berichten.)
Eine bedeutende Evolution in der Geschichte des Buchdrucks geschah, als sich der um 1400 geborene Johannes Gensfleisch – Gutenberg genannt – entschloss, den Druck effizienter und vor allem der Allgemeinheit kostengünstig zugänglich zu machen. Bewegliche Metalllettern, welche sich lange Zeit immer wieder verwenden lassen, waren schnell das Ziel des Buchdruck von Gutenberg. Denn da sich Holz nicht eignete und feste Metallplatten zuhauf hergestellt werden müssten, konnte Gutenberg keine Zukunft innerhalb dieses Verfahrens sehen. So kam es, dass er in möglichst hartes Metall jede Letter mehrfach schnitzte, um so uneingeschränkt Texte drucken zu können. Sein erster, großer Erfolg im Druckverfahren ist die sogenante Gutenberg-Bibel, welche zwischen 1452 und -54 in Mainz entstand. Dank der verringerten Buchdruck Kosten konnten sich weit mehr Menschen den Kauf eines Buches – hauptsächlich der Bibel – leisten. Außerdem konnten dank des Buchdruck von Gutenberg etwas später erste richtige Zeitungen herausgebracht werden.
Seit diesem evolutionären Fortschritt hat sich der Buchdruck kaum verändert. Der einzige, bedeutende Unterschied zum Buchdruck von Gutenberg ist, dass sich Menschen dank der heutigen Technik praktischerweise selbst Bücher drucken können, ohne zu einer Druckerei gehen zu müssen. Dank diverser Buchdruck Software lassen sich über den heimischen Drucker die Seiten so ausarbeiten, dass sie lediglich noch gebunden werden müssen. (Dabei berechnet die Buchdruck Software die Reihenabfolge der Blätter so, dass keine Fehler entstehen und ein perfektes Ergebnis erzielt wird.) So ließe sich etwa ein Buchdruck Referat anschaulich abschließen, indem ein eigens gedruckter Band vorgezeigt wird.
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